Bergeübung 2009

Bergeübung am Kasberg mit 50 Einsatzleuten

Am Sonntag, den 18. Oktober 2009 wurde, so wie jedes Jahr behördlich vorgeschrieben, eine „große“ Bergeübung am Kasberg durchgeführt. Dieses Jahr stand die 8er-Umlaufbahn im Rampenlicht mit einer 50 Mann starken Bergemannschaft die sich aus Mitgliedern des Bergrettungsdienstes Grünau, der Freiwilligen Feuerwehr Grünau und dem Kasberg-Team zusammensetzte. Aus 10 8er-Gondeln wurden 26 Gäste, die sich aus Kindern und Erwachsenen zusammensetzte, „probehalber“ mit Hilfsgeräten, geborgen.

Einsatzleiter des BRD Grünau Didi Auinger zeigte sich über das schnelle Einspielen der Rettungsteams zufrieden – die Ernstsituation lässt zwar den Stressfaktor und die nervliche Belastung steigen, er fühlt sich dem aber mit seinem Team absolut gewachsen. Der neue Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Grünau Michael Thannesberger war ebenfalls über die gute Kooperation und rasche Bergung sowie den Abtransport zufrieden. Die Übung findet er unabkömmlich da nur so die Gewährleistung besteht, dass im Echtfall der Abtransport plangemäß durchgeführt werden kann. Es war sein erster eigener Einsatz als Kommandant am Kasberg. Betriebsleiter der Kasberg-Bahnen Franz Feichtinger und Gerald Hundstorfer begrüßten die Neuschneemengen an diesem Tag, da die Bergung ähnlich einem Einsatz im Winter schien. Der geplante Hubschraubereinsatz musste jedoch auf Grund des starken Schneefalls und des Nebels abgesagt werden. Auch hier konnten die Alternativen geprobt werden.

Den Ernstfall erhoffen sich weder die Betriebsleiter noch Geschäftsführer Peter Grögler, dessen grundsätzliches Anliegen es ist dem Gast einen schönen, erholsamen und dennoch sportlichen Wintersporttag zu bieten und keinerlei Bergung in der kommenden Wintersaison abwickeln zu müssen. Die Sicherheit der Gäste ist oberstes Prinzip und aus diesem Grund werden die jährlichen Wartungs- und Überprüfungspflichten sehr ernst genommen. Die Bergeübung bleibt im Sinne aller hoffentlich nur eine Übung.

Selbst Bürgermeister Alois Weidinger und Vizebürgermeister Johann Ettinger ließen sich aus einer der 10 besetzten Gondeln bergen. Die Bergung verlief auch für sie einwandfrei, rasch und sicher. Bürgermeister Alois Weidinger wechselte nach seiner persönlichen Bergung die Seite, kehrte zu seinen Bergrettungsdienstkollegen zurück und arbeitete aktiv an der Bergung mit. Er ist seit mittlerweile 40 Jahren Mitglied des BRD Grünau.

Die Nachbesprechung und Diskussion über die Bergung fand anschließend im Gasthaus Wimmergreuth in Grünau statt zu der die Kasberg-Bahnen noch eingeladen haben.

Passend zum Wintereinbruch für die Bergeübung läuft noch der stark vergünstigte Saisonkartenvorverkauf bis einschließlich Samstag, 31. Oktober 2009 inklusive Kinderfreifahrt.

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Bergeübung am Kasberg

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