Helden der Nacht - die Nachtschneier

Montag, 14. Dezember 2009 / 22.07 Uhr – Nachtschneier Andreas Klampferer (30 Jahre) macht bei 6,7 Grad Minus seinen Job. Er arbeitet seit vielen Wintersaisonen bei den Kasberg-Bahnen und ist am Berg unterwegs wenn andere längst gemütlich vor dem Fernseher sitzen oder bereits schlafen. Er nützt die eisige Kälte um bis zum Saisonstart die Talabfahrt möglich zu machen und so viel Schnee zu erzeugen, dass die Gäste perfekte Pisten vorfinden. Klampferer wurde erst vor 5 Tagen Vater von einer süßen und gesunden Natalie, aber er weiß, wenn er die Mannschaft nicht unterstützt kann es eng werden. An kalten Nächten wie diesen ist jeder Mann gefragt. Zur gleichen Zeit betreut Beschneiungs-Chef Gerald Hundstorfer einige der insgesamt 110 Schneilanzen und Kanonen am Kasberg im oberen Bereich bei Minus 12,8 Grad. Warm eingemummt fahren die beiden mit Pistengerät oder Schidoo alle Schneeerzeuger ab und richten diese ständig ein, sodass möglichst kein Fleck der Pisten unbeschneit bleibt. In einer Minute schießen bis zu 600 Liter Wasser aus einer Schneekanone.

Geschäftsführer Peter Grögler ist überzeugt von seinem Team: „ Es sind die Helden der Nacht und Geister zugleich – niemand sieht sie, niemand nimmt sie wahr – die Arbeit passiert einfach, aber es ist der härteste Job am Berg. Kälte, Schnee und Finsternis sind ihre täglichen Begleiter. Die Nachtschneier funken sich regelmäßig zusammen um Kontakt und Sicherheit zu pflegen. Alleine wäre dies am Berg zu riskant. Ich bin stolz auf die Jungs die bei Wind und Wetter das erzeugen was der Gast erwartet – reichlich Schnee auf der Piste!“

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Andreas Klampferer bei seinem Nachteinsatz     Nachtschneier Andreas Klampferer am Kasberg     hier schießen bis zu 600 Liter Wasser aus der Schneekanone

Foto: Der frisch gebackene Vater Andreas Klampferer aus Scharnstein bei seinem Nachteinsatz am Kasberg



  
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